So heute muss ich echt anfangen weiter zu kommen mit dem Thema und dazu auch regelmäßig den Blog zu schreiben. Gestern habe ich mir bei Youtube einen Film angesehen mit dem Thema Cechov "From Russia to Hollywood". zum Film....
Dort kann man die Reise und die Entwicklung der Technik etwas verfolgen. Michael Cechov der über Deutschland nach England und dann in die USA ins Exil ging, hatte in jedem Land ein bisschen an der Technik gearbeitet und sie vervollständigt mit Hilfe seines Freundes George Shdanoff. In dem Film wird einem auch klar, dass sehr viele Darstellungen die einen Oscar gewonnen hatten mit er Methode gecoacht wurden.
Hier wird auch noch mal erklärt das die Kunst dieser Technik auf Imagination, Konzentration und Strahl-kraft basiert. Das gute ist man kann durch Übungen die Konzentration und die Vorstellungskraft schärfen. Das gute ist im Gegensatz zu der Schauspieltechnik von Stanislawski die von innen nach außen arbeitet, arbeitet man von hier von Außen nach innen. Von innen würde zum Beispiel bedeuten ich versuche mich an eine ähnliche Situation zu erinnern und versetzte mich wieder in sie herein. Nur ist das nicht jedes Mal gleich und daher vom Ergebnis unzuverlässig. Anders bei der Technik von Außen nach innen, wo ich mir zum Beispiel (wie im Film) eine Geste eines Baumes in eine menschliche annehme beim machen der Geste bekomme ich dann ein Gefühl die sich auch die Bewegung auf den Körper einstellt, durch die Imitation.
Also konzentriert sich die Technik nicht am Ego des Schauspielers, sondern am Ego der Figur, im Falle des Sängers/Musikers der Künstlerpersönlichkeit oder der Musik selber. Mir wurde oft gesagt, wenn ein Lied zu persönlich auf eine Art gesungen wird, verliert es die Kraft. Ich stehe da ja als Künstler und nicht als privater Mensch, auch wenn es privat wirkt. Na gut da sind wir auch bei Brecht und der Verfremdung, was ich vielleicht auch noch in die Arbeit einfließen lassen kann zurück zu dem Film. Viele berühmte Schauspieler haben bei dem viel zu früh verstorbenen Cechov gelegt unter anderm Marilyn Monroe und Anthony Quinn. Dieser lobt ihn als : "he was the russian hero in Hollywood" Er sagt diese Technik kann vielen Menschen was bringen und nicht nur Schauspielern.
Also bin ich doch auf dem richtigen Weg...:)
Die Technik würde Türe öffnen und as gute ist man kann sie für sich personalisieren und so gestalten wie man sie braucht. Die Technik der Geste, Strahlung, Atmosphäre geben dir als Schauspieler und ich denke auch als Sänger oder Musiker Inspiration.
Zum, Beispiel erzählt eine Schauspielerin, er meinte für eine Figur wäre es doch interessant sich vorzustellen sie hätte eine Sprungfeder in sich, und schon in der gang völlig anders. Allein diese Gesten (Archetypen) wie z.B Rocky kreieren in dir Emotion.
Eine Übung bestand darin mehrere Gesten für einen Charakter zu finden und die dann zu verbinden, um eine Entwicklung darzustellen. Ich denke das ist für meine Song-arbeit auch wichtig. Dreipart Sequenz. The actor get active. Oder in einer weiteren Übung aktive Verben im Text oder in der Interpretation finden. Soweit ist was ich auch dem Film herausgenommen habe. Zumindest sind da wieder drei Übungen und 5 oder sechs gute Hinweise zur Technik.
Mittwoch, 11. September 2019
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