Michael Cechov

Mittwoch, 25. September 2019

Erster Workshop

Heute gehts los. Man bin ich aufgeregt. Ich habe schon geträumt alles was ich mache ist nur Blödsinn und die Studenten langweilen sich. Aber ich fühle mich gut. Ich hatte ja schon viel über den Sommer über die Übungen gelesen und schon welche aussortiert die ich machen möchte und selber ausprobiert. Ich habe mir auch schon ein bisschen ein Konzept überlegt wie man diese viele Themen doch etwas raffen kann und welche überhaupt nützlich im Jazz Kontext sind. Hier habe ich erst mal einen Ablauf gestaltet und ich hoffe ich komme mit der Zeit hin. Ich glaube das ist aber eine klare Einführung in das Thema und ich dachte es ist am einfacher mit der Geste anzufangen, da man denke ich dadurch leicht das Thema kapiert. Und gleich praktisch spürt um was es da vielleicht gehen könnte. Also eine spannende Reise für mich beginnt und ich hoffe ich kann den Studenten was mitgeben, was ihnen dauerhaft Support gibt und auch mir ehrlich gesagt zeigt was gut ist was nicht und was sich leicht in den Alltag als Übung integrieren läßt.

So hier ist der Este Plan für die erste Stunde:


1. Workshop

Introduction 25.09.2019 room 17

Hallo, I am what will expect us. Overview over the workshops

What is the technic (Cechov, idea, focus, imagination, concentration, inspiration)

Duration 90 min

1.“Swisch”
klare Gesten, was will ich, klare Entscheidung.                                        10 min
concentraion

2. “Arm raise and low”, imagine movement, concentration                     5 min
colour?

3. “Eyes in the shoulders”behind shoulder blades (radiation)               10 min

4. Intro:                                                                                                            10 min
Michael Cechov was a famous and must been a great actor working in Moskau after the revolution he went to Berlin than England and finally Los Angeles. A lot of famous actors worked or get influenced from him like Marilyn Monroe. Because he thought very different then other acting teacher at that time.I tried this technic a few years ago because your focus is mostly on one thing, not thinking do I know the lines, what are the others thinking of me. And it helped me to stay focused. Often in Jazz I also get lost, especially in the improvisation and I thought perhaps this technic could help to be focused on one thing and this is what I try to find with you. But also body awarness. Conection Body and singing.
This are the different elements of the technic. Or the ones which I thought could be helpful for us.

In the first lessons I will concentrate on the gesture.

5. Physical gesture:                                                                                       5 min
How or in what do you think could a physical gesture/movement could support a singer or /instrumentalist?
Or when you see an singer using movements for what?
collecting: intonation pitch, accents, dynamics, transport the waves, instruments, 
high and low notes.. But could also support head neck angering and its our instrument.

Think of Bill Evans/Count Basie (different sound), feelings(groove) make it bigger. 
- to observe what your heros do, moving wise
It seems the movement gives the brain a clearness of the will, of what we are doing, like a control, regulation

Es scheint auch so zu sein dass sie Bewegung zuerst ist bevor es das Gehirn kapiert hat, wie bei Licht und Ton beim Film.



makes us feel that we play, we just do it for our imagination

So Cechovs idea is also to make the gesture invisible that bring us to the:

6. Psychological gesture (subtext)
remember ... arm-exercise

7.. heart exercise „Herz“ concentration (two raw model=)                              10 min
what changed?

Little journey in the acting world


He thought that we as an actor could also use this psychological gesture, to show what lies under the lines/text. To make our position and the situation in the piece clear. 
For example:
as an actor we always have to to find an underlining text that makes the situation clear. As we have a key in music.

8. Acting technic in the circle                                                                               15 min

Slap on the face: “I hate you because left me” (underline) feel the movement very sensual
Sentence „Where is the key“

Embrace „I will hug you, because you saved me“
I hope we will will se us again”

as fist try to have really the feeling of the huging before you say the sentence.
and do it as sensual as you can, with all the memory of a hug

Where is the pont in this movement that is the most intensive moment, in the embrancing or hitting. This feeling try to loop play with it..

9. Working on my funny valentine                                                                          20 min

Well enough of acting. Let's come to the song „My funny valentine“
-collecting the words:
- How you would put that into a gesture?
- With the gesture in the circle
-If we have time without



10. Looking back, next time, questions ideas                                                        5 min

Donnerstag, 12. September 2019

Psychologische Geste Übung 1 Über "Wort im Liedtext zur Geste"

So endlich gehts los und ich konnte mich aufraffen mit den Übungen anzufangen und sie hier festzuhalten. Ich möchte mich heute mit der Übung 9 aus dem Buch "Die Cechov-Methode" beschäftigen . In dieser Übung geht es um die psychologische Geste. Worum handelt es sich in einer Szene oder wie hier in einem Lied, was ist die Hauptaussage. Es wird hier vorgeschlagen es mit Worten zu definieren mit starken Verben, diese Verben des Textes führen uns als Wegweiser durch den Song. "Wenn der Schauspieler im Körper ist, erfährt er diese Gesten (Formen) direkt als Wissen bzw als körperliche Verbindung zur Handlung" Ich glaube das ist eine Grundaussage. Das die körperliche Geste unsere Gedanken führt. Nun gut wie übersetzte ich das in die Musik.

Ich habe mir den Standard "my funny valentine" genommen und werde an dem Standard die Geste ausprobieren. Zuerst singe ich den Standard, ohne irgendwelche Gedanken und der Melodie folgend.
Ich denke es klang ok und Chet Baker mäßig weil ich diese Version besonders gut im Ohr habe. Ich habe mich sehr auf den Klang konzentriert und ich fand den Song allerdings etwas zu hoch für mich.

-Nun habe ich mit überlegt eine Bewegung zu dem Text zu finden und so auch zu dem Inhalt des  Songs. Ich fand am stärksten "You make me smile" und ich formte automatisch mit meinen beiden Händen einen lachenden Mund der sich nach oben öffnet. Dazu sage ich die Worte.
Mir fällt auf dass ich schon eine Farbe dazu nehme die Farbe der "Leichtigkeit". Ich finde der Song hat etwas leichtes für mich. Im Buch steht: "Fühle was in dir vorgeht wenn du diese Geste machst. Die Geste weckt ein Strom des Verlangens."
-Als erstes versuche ich die Geste mitzumachen, das ist schwer wenn man mit einer Seite das Mikrophon hält. Aber ich denke man muss erst mal die Bewegung und die dazugehörige Emmotion verstehen und ganz aufnehmen ehe man das machen kann.Also halte ich mit einer Hand das Mikro und mit er anderen verfolge ich die Bewegung des lachenden Mundes.
Ich fühle mich wirklich gestützter, diese Bewegung scheint bei mit meine Körperspannung genau in der Balance zu halten in der sie beim singen sein sollte. Das gute daran ist, auch wenn man den Faden verliert. Man hat immer etwas auf das man sich stützen kann oder auf das man sich wieder beziehen kann. Darauf kann ich zurückkommen. So wie bei Jay Claytons Übungen, mit dem Unterschied, dass ihre Parameter nichts mit dem Text zu tun haben, also auch nicht mit dem Inhalt des Liedes.
Ich bin aber auch froh dass ich das schwebende dazugekommen habe, es ist wie eine zweite Stütze. Das schwierige finde ich an dem Bild dran zubleiben und an der Musik.
Ich dachte, es wäre vielleicht vorher aber noch hilfreicher gewesen sich noch klarer die Facetten von "smile" gedanklich klar zu machen oder vor dem geistigen Auge zu trainieren. Was kann das alles bedeuten, wohin kann das smile führen. Das werde ich auf jeden Fall auch probieren.

Ich habe es auch nur psychologisch also ohne physische Geste gemacht und fühlte mich in vielem auch frei und trotzdem geführt.
Als zweite Übung dachte ich probiere ich es statt der Leichtigkeit mit dem "Sinken". Interessanter Weise war es schwer dann am "Smile" dranzubleiben, allerdings gab mir das sinken support für die Höhe, da die Tonart etwas zu hoch für mich war. Das vorgestellte sinken, ließ die Stimme auch kräftiger werden, aber ich bin nicht sicher ob "das sinken" zur Interpretation des Songs passt.
Soweit die Übung für heute.

Mit den Schülern, würde ich erst mal den Text durch gehen (sie sollten den Song kennen). Dann rausfinden was ist das wichtigste Wort. Dazu eine Geste finden (erst mal mit geschlossenen Augen) mal sehen ob alle das gleiche machen? Wäre interessant. Was strahlt dieser Song aus. Dann würde ich die Geste in der Runde mit dem Satz probieren. Und dann würde ich die Farben erklären und die Teilnehmer bitten die Farbe einzusetzen. Dann wer will einmal Thema einmal Solo singen. Verschiedene Farben probieren. Danach Erfahrungen spiegeln.

Mittwoch, 11. September 2019

"From Russia to Hollywood"

So heute muss ich echt anfangen weiter zu kommen mit dem Thema und dazu auch regelmäßig den Blog zu schreiben. Gestern habe ich mir bei Youtube einen Film angesehen mit dem Thema Cechov "From Russia to Hollywood". zum Film....
Dort kann man die Reise und die Entwicklung der Technik etwas verfolgen. Michael Cechov der über Deutschland nach England und dann in die USA ins Exil ging, hatte in jedem Land ein bisschen an der Technik gearbeitet und sie vervollständigt mit Hilfe seines Freundes George Shdanoff. In dem Film wird einem auch klar, dass sehr viele Darstellungen die einen Oscar gewonnen hatten mit er Methode gecoacht wurden.
Hier wird auch noch mal erklärt das die Kunst dieser Technik auf Imagination, Konzentration und Strahl-kraft basiert. Das gute ist man kann durch Übungen die Konzentration und die Vorstellungskraft schärfen. Das gute ist im Gegensatz zu der Schauspieltechnik von Stanislawski die von innen nach außen arbeitet, arbeitet man von hier von Außen nach innen. Von innen würde zum Beispiel bedeuten ich versuche mich an eine ähnliche Situation zu erinnern und versetzte mich wieder in sie herein. Nur ist das nicht jedes Mal gleich und daher vom Ergebnis unzuverlässig. Anders bei der Technik von Außen nach innen, wo ich mir zum Beispiel (wie im Film) eine Geste eines Baumes in eine menschliche annehme beim machen der Geste bekomme ich dann ein Gefühl die sich auch die Bewegung auf den Körper einstellt, durch die Imitation.
Also konzentriert sich die Technik nicht am Ego des Schauspielers, sondern am Ego der Figur, im Falle des Sängers/Musikers der Künstlerpersönlichkeit oder der Musik selber. Mir wurde oft gesagt, wenn ein Lied zu persönlich auf eine Art gesungen wird, verliert es die Kraft. Ich stehe da ja als Künstler und nicht als privater Mensch, auch wenn es privat wirkt. Na gut da sind wir auch bei Brecht und der Verfremdung, was ich vielleicht auch noch in die Arbeit einfließen lassen kann zurück zu dem Film. Viele berühmte Schauspieler haben bei dem viel zu früh verstorbenen Cechov gelegt unter anderm Marilyn Monroe und Anthony Quinn. Dieser lobt ihn als : "he was the russian hero in Hollywood" Er sagt diese Technik kann vielen Menschen was bringen und nicht nur Schauspielern.
Also bin ich doch auf dem richtigen Weg...:)
Die Technik würde Türe öffnen und as gute ist man kann sie für sich personalisieren und so gestalten wie man sie braucht. Die Technik der Geste, Strahlung, Atmosphäre geben dir als Schauspieler und ich denke auch als Sänger oder Musiker Inspiration.
Zum, Beispiel erzählt eine Schauspielerin, er meinte für eine Figur wäre es doch interessant sich vorzustellen sie hätte eine Sprungfeder in sich, und schon in der gang völlig anders. Allein diese Gesten (Archetypen) wie z.B Rocky kreieren in dir Emotion.
Eine Übung bestand darin mehrere Gesten für einen Charakter zu finden und die dann zu verbinden, um eine Entwicklung darzustellen. Ich denke das ist für meine Song-arbeit auch wichtig. Dreipart Sequenz. The actor get active. Oder in einer weiteren Übung aktive Verben im Text oder in der Interpretation finden. Soweit ist was ich auch dem Film herausgenommen habe. Zumindest sind da wieder drei Übungen und 5 oder sechs gute Hinweise zur Technik.

Dienstag, 10. September 2019

Die Kunst des Schauspielers, Konzentration/Imagination

Zuerst möchte ich mich dem zentralen Werk von Michael Cechov beschäftigen "Die Kunst des Schauspielers" von 1945/46. Das ist ein sehr umfassendes Werk mit all seinen Gedanken und Anregungen. Im Moment bin ich in der Hälfte des Buches und bin schon ein wenig überfordert, muss ich ehrliche gestehen. Das ist zwar alles schön und interessant, aber ich denke man muss schon ein bisschen aussortieren und wirklich überlegen was man davon für die Musikwelt übertragen kann und wie man die Übungen gut übersetzt und einfach gestaltet.
Es sind so viele Übungen und Anregungen die zwar alles sicher ihren Wert und Reiz haben aber im erstem Moment zu viele und überfordernd wirken. Ich werde nun Schritt für Schritt gehen und versuchen auszusortieren um Übungen zu finden an denen ich arbeiten möchte.

KONZENTRATION und IMAGINATION

Die Konzentration ist ein wichtiges und erstes Element in Cechov's Technik.
"Um die Gestalten zu beherrschen und nicht dem chaotischen Zufallsspiel zu überlassen, kann die Konzentration helfen" so Cechov.
Er beschreibt den Konzentrations-prozeß so: Dass ein gewissen Gedanke z.B. die erwartende Freunde an einen geliebten Menschen, die bleibt  bleibt und immer gegenwärtig ist, selbst wenn man andere Gedanken hat und von alltägliche Sorgen abgelenkt ist, kommt man immer wieder aktiv zu diesem Gedanken zurück. Die Konzentration besteht in dieser Aktivität. "Sie halten das Objekt in ihrer Konzentration unsichtbar fest, ziehen es an sich heran, gehen darauf zu und durchdringen es."
Konzentration findet immer jenseits der physischen Wahrnehmung statt.
Man baut fälschlicher Weise oft die Konzentration auf der Anspannung physische Sinne auf.
Gegenstand der Konzentration kann alles sein zum Beispiel ein Phantasiegebilde oder ein konkreter physischer Gegenstand.

1. ÜBUNG :
Einen Gegenstand genau betrachten und er rät dazu Sinne nicht zu sehr anzuspannen.
Konzentrationsgegenstand:
1. Sichtbaren Gegenstand betrachten, Geräusch hören, Menschliche Rede (Musik) hören
2. Das gleiche aus der Erinnerung machen
Solange üben bis es ganzheitlich nachvollziehen kann
3. Gestalt (Musik) aus der Phantasie.

Übersetzung:
Ich könnte mir vorstellen, dass man das die Übung ergänzen kann um sich einem Klang oder Stil bewußt zu werden z.B. Miles Davis Spiel. In dem ich mir diesen Klang bewußt getrennt vorstellt, bekommt er eine Aufmersamkeit und Plastik. Also nehme ich mir einen Ausschnitt von einem Künstler, versuche das bewußt mit den drei Aspekten wahrzunehmen und dann auch imaginär. Das werde ich ausprobieren.

2. ÜBUNG

Ich übersetze diese Übung schon gleich in Musik:
Nehmen sie einen Song den sie gut kennen. Gehen sie ihn in der Vorstellung durch.
Stellen sie sich gewissen Aufgaben. Den Song in ein gewisses Setting setzten. Gefühle intensivieren oder zu reduzieren, das Tempo des Songs anziehen oder verlangsamen. Wie verändert sich das Stück im Einfluss dieser Fragen? Sehen sie es Bildhaft vor sich.
Endziel dieser Übung ist die Anregung des schöpferischen Moments.
Noch ehe man mit anderen übt kann man die Songs so für sich durchgehen.

Ich kann mir vorstellen auch noch mal bei den mentalen Übungen für Pianisten und Musikern nachzusehen um in dieses Feld noch tiefer einzutauchen und zu sehen wie dieses System bei Musikern funktioniert.



Wie übersetzte ich mir das in Jazz
Ich kann das im Zusammenhang so verstehen, dass die Konzentration einem hilft am Faden zu bleiben und Dinge zu tun die nur mit dem Song/Lied zu tun haben und nicht mit, Technik, Ängsten, Äußerlichem. Die Gestalt/Rolle ist in dem Zusammenhang für mich der Vortragende Künstler aber auch das Stück an dem man gerade arbeiten. gerade in der Improvisation beim Jazz danke ich ist diese Konzentration gefragt



Benjamin Schneider Duo. 2.0 17.12.2019

Was ist mein Ziel Unser Ziel ist es heute am Song "Corcovado zu arbeiten". Wie bekommen wir diese Interpretation interessant und ...