Michael Cechov

Mittwoch, 5. Februar 2020

Übung inspiriert von Mel Tormes Autumn leaves

Ich habe mir vorgenommen kurze Posts zu schreiben und dafür Effektiv.
Nicht länger als eine halbe Stunde daran zu schreiben, sonst mache ich es nicht.

Heut habe ich mir üb erlegt wie ich die Dinge die Mel Torme (Siehe post davor) macht für mich als Übung nutzen kann.
Ähnlich wie bei dem Imaginary device (Tischtennis) 🏓 Kann ich versuchen die Bewegung und den Klang zusammen zu bringen und gemeinsam zu verfeinern und zu klären und somit eine weitere Übung zu haben den Körper und die Stimme zu verbinden.

Als erstes habe ich ein paar der Liz Right Übungen gemacht und ich merke wie wichtig es ist den Körper und die Stimme zu verbinden. Ein Gefühl zu einer Gewissen Technik zu haben. Zum Beispiel das diminuendo und dazu die Vorstellung der zärtlichen Nähe von Schulter und Kopf. Gleichzeitig wärmt und lockert man so den Körper auf.

Intervalle mit Bewegung:
Ich fing an mit Intervallen hoch und runter die ich bin der Handbewegung, in die gleiche Richtung mitgemacht habe. Ich habe versucht, durch die Handbewegung den Ton mir klarer zu machen, Gerade solche Töne wie ^7 oder b9 oder #11 sind natürlich nicht einfach. Aber ich hatte das Gefühl das ich diese Töne dadurch klarer wahrnehme. Ich muss das aber mal eine Zeit weiter beobachten.

Instrumente:
Was ich sehr oft beobachte bei Sänger ist das nachahmen eines Instrumentes und dabei auch die gleichen Bewegungen auszuführen. Ich glaube man sollte aber schon eine Ahnung haben wie es sich anfühlt wie eine Seite schwingt, wie es ist eine Trompete zu blasen, wie sich die Knöpfe anfühlen. Mein Eindruck ist, je sinnlicher ich diese Erfahrung für mich gespeichert habe desto klarer wir auch der Ton sein.

Ich probiere ein bisschen mit Trompete, komme aber nicht gleich zu dem Klang. Ich sollte das mal mit einer Aufnahme gleichzeitig probieren. Wird sich dann durch die Handbewegung der klang besser in mein Gehirn einprägen? 
Bei der Gitarre habe ich schon eher eine klare Klangvorstellung, da habe ich auch schon öfter probiert und da komme ich schon gleich zu dem Klang der mit vorschwebt.

Klare Erkenntnis hatte ich heute beim üben von Bassklängen. Ich hatte versucht ein Vibrato herzustellen und das mit dem schwingen der linken Hand zu übertragen.
Ich hatte als erstes eine viel zu grobe Handbewegung gemacht und die ganze Hand bewegt.
Das hatte überhaupt nicht funktioniert. Dann hatte ich mich mehr vorgestellt wie sie Seite sich unter meinem linken Mittelfinger bewegt und wie ich sie ins schwingen bringe. Es ist eine Vorstellung von zwei Seiten. Erstens fossiere ich den Klang durch die tatsächliche Bewegung meines Fingers, die ja auch einen Einfluss auf den ganzen Körper hat, solange diese durchlässig ist. Aber durch die genaue Vorstellung des Schwingens der Seite merke ich das ich meine Hals löse und der Klang aufgeht!
Ich muss das so lange üben bin ich diesen Effekt höre dass die Stimme aufgeht. 
Mir fällt auf sobald ich das Bild und die Vorstellung verliere und an die Technik oder meinen Kehlkopf oder Hals e.c.t denkt, verliere ich auch den Klang! Deshalb ist es wichtig sich nur auf eine Sache tiefer zu konzentrieren und darauf zu vertrauen.
So lange üben bis die Klangvorstellung und die Bewegung sich klar überschneiden und es sich richtig anfühlt.



To do: 
1. Wie kann ich den Klang noch optimieren und verändern. Was kann ich alles mit einem Bass, einer Trompete machen, welche Klänge. Aufnahmen hören. Klänge die man mag nachahmen und mit einer Bewegung unterstützen.

2. Ich möchte auch mal einen Trompeter fragen ob ich die Tasten anfassen darf um zu fühlen wie sich das anfühlt

3. Gitarre, Bass mehr Variationen hören und Probiere, welche Hilfe kann mir eine Bewegung geben

4. Effekt des Klanges aufnehmen

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Benjamin Schneider Duo. 2.0 17.12.2019

Was ist mein Ziel Unser Ziel ist es heute am Song "Corcovado zu arbeiten". Wie bekommen wir diese Interpretation interessant und ...