Michael Cechov

Donnerstag, 6. Februar 2020

Benjamin Schneider Duo. 2.0 17.12.2019

Was ist mein Ziel
Unser Ziel ist es heute am Song "Corcovado zu arbeiten". Wie bekommen wir diese Interpretation interessant und eine schöne Form. Das heißt mit Zeichen zu arbeiten die gewissen Stellen betonen oder auch mal aus dem Song aussteigen lassen. Das alles wollen wir mit den Cechov Ideen verbinden.

Was habe ich probiert
Wir haben versucht mit Zeichen zu arbeiten: Wie: Top, Loop, entwickeln, Ausstieg, zurück an die verlassene Stelle. Als insivible gesture war der Satz "How lovely" zentral mit einem verträumten Blick in die Sterne.

Was hat funktioniert
Nach mehrmalignem Üben haben die Zeichen gut funktioniert und sind eine gute Ergänzung unserer Zusammenarbeit. Der totale Ausstieg ist gut am Ende einer Form!

Was hat nicht funktioniert

Mit der Geste war es wieder etwas schwer. Der Anfang funktioniert immer gut und dann. Also noch mal anderes probieren

Also auch hier war das mit der invisible Geste nicht so einfach.

Was mache ich das nächste Mal besser oder anders
-Geste noch mal probieren und sich was neues Überlegen.
-Die Melodie interessant halten neben invisible device.
-Bassläufe üben!
-Konsequent an einer Idee bleiben und entwickeln
-Einen Song Schreiben damit mit den Ideen
-Verschiedene Stile spielen: klassik, soul, pop, rock, country ect
-Andere invisible devices ausprobieren
-Landschaften probieren

Probenaufnahme 2.1

Cocorvado bossa

1:20 Songbeginn ich bin eindeutig von Betty Carter beeinflußt
3:32 Ich versuche Bass (Muss mehr geübt werde) Shaker macht es kaputt
Eigentliche ne schöne Version an der man noch mal arbeiten könnte.

Probenaufnahme 2.2


Hier fangen wir an mir den Zeichen und "How lovely" zu arbeiten an
6:45 Song verlassen
11:22 out of the Song hat hier gut geklappt
12:09 Hier sind wir auch einem Chord stehengeblieben "this is how" das hat gut funktioniert
13:28 das rausgehen hat gut funktioniert. Nur entweder einen klaren Einsatz wieder in die Form geben oder es muss ein klares Ende des freien Teils geben.
Der totale Ausstieg ist gut am Ende einer Form.
17:38 die Kombination "Schlauch" mit dem Song ist super. Wenn Benjamin konsequent am Schlauch bleibt und ich den Song singe. Er wechselt bei jeder Form den "Schlauch-qualität"
20:21 zweiter Versuch
wie halte ich die Melodie interessant neben so einem Schlauch frage ich mich.
21:40 gute impro Weiterentwicklung des schlauches
22:27 kommt ich wieder zum Tischtennis
23:18 guter Ausstieg ins Freie
23:40 auch gute Stelle
24:00 beeinflußt den Tischtennisball
25:40 Das spielen mit verschiedenen Musikstilen ist auch gut, gute klare Vorgabe von Benjamin.


Benjamin Schneider Duo 1.2. 04.12.2019

In einem zweiten post möchte ich den zweiten Teil unserer Probe dokumentieren.
Leider ist bei der Aufnahme die Atmosphärenübung verloren gegangen, das sollten wir noch mal wiederholen.

Zuerst haben wir uns überlegt an unterschiedliche Personen zu denken, weil das bei einer Workshop-Teilnehmerin so gut funktioniert hat, habe es dann aber wieder verworfen.

Was ist unser ZielWir arbeiten noch immer mit dem Song "It could happen to you" und wollten weitere Cechov-Techniken damit ausprobieren

Was habe ich probiert

Zu erst haben wir es mit der invisible gesture probiert: "Nimm's nicht so schwer" mit einer leichten Armbewegung nach oben. Was am Anfang wirklich kraftvoll war, ich denke das hört man auch und dann sich verloren hat. Das kann sein dass das an dem Song lag den wir nicht so gut kannten, oder weil es einem langweilig Vormittag kam daran zu bleiben.


Was hat funktioniert
Oft war es nicht befriedigend für mich, ich habe mir oft eher eine klarere Linie der Übungen vorgestellt.
iniv. gesture: Der Einstig war sehr klar und hat die Farbe der Interpretation bestimmt.
aufsteigen singen: wenn der Kontrast klar war, das funktioniert gut nebeneinander.

Was hat nicht funktioniert
inv. gesture: Das dranbleiben an der Geste und das fortführen der Idee und des Gedankens.

Was mache ich das nächste Mal besser oder anders


Die invisible gesture will ich auf jeden Fall noch mal ausprobieren um das zu überprüfen!
Mit einem bekannten Song.

Wei wollen und Zeichen verabreden

An Stellen dranbleiben die man mag, nicht sofort wieder was anders machen und lieber weiterentwickeln.

Hier gehts zu Probe zweiter Teil

invisible gesture "Nimmt nicht so schwer"

4:30 im intro höre ich die Geste
4:57 da verliert es sich wieder
5:58 überträgt sich die Idee kurz
9:36 falle ich in den Tischtennisball zurück
10:34 schöne Stelle (Stimmung)

Aufsteigen sinken
Benjamin spielt sinkend, ich singe mit einem inneren aufsteigenden Gefühl

14:31 schöner Kontrast, sein klang erdig meiner eher leicht
17:51 hier funktioniert es auch gut
19:10 hier wir es interessant

Benjamin spielt aufsteigend ich singe sinkend

25:19 Am Anfang des Songs ist es gut hörbar, aber weiß nicht was ich von dem Kontrast halten soll
27:10 gute Stelle
31:09 gute Stelle....wäre schön das konsequenter durchzuziehen


Mittwoch, 5. Februar 2020

Benjamin Schneider Duo 1.1 04.12.2019

Ich freue mich sehr, dass ich mit meinem geschätzten Kollegen Benjamin Schneider (Gitarre) die Technik in unseren Proben ausprobieren kann. Leider komme ich erst jetzt dazu unsere bisherigen proben zu dokumentieren und muss etwas aufholen.

Was ist mein Ziel
Als erstes haben wir probiert frei zu spielen, dann habe wir die Cechov Technik ausprobiert.
In dieser Session haben wir mit dem Song „It could happen to you“ gearbeitet.

Was habe ich probiert

Zuerst haben wir uns vorgenommen einfach frei zu spielen ohne Vorgaben. Es gab ein paar schöne Stellen die sollten wir raussuchen und damit einen Song erarbeiten.

Was hat funktioniert
Sofort eine Idee vorhanden beim Tischtennis. Je konkreter die Vorstellung desto konkreter und unterschiedlicher natürlich auch die Ausführung und der Klang.
Für Benjamin funktionierte beides sehr gut Tischtennis und Wasserschlauch.
Ich muss sagen es hat besonders Benjamins Phantasie angeregt und gab den verschiedenen Parts verschiedene Texturen, durch die unterschiedlichen Interpretationen des Wasserschlauchs entstanden. sehr clever einsgesetzt.

Was hat nicht funktioniert
In der freie Improvisation merkte ich, dass es zwar befreiend war, aber es werden meistens zu viele Kapitel geöffnet anstatt an einer Idee dranzubleiben. An meiner Artikulation sollte ich arbeiten, ich merke ich mache immer das selbe und oft wirkt das dann unklar und unmotiviert. Zum Beispiel auch bei Bassläufen. Und was kann ich rhythmische auch noch tun. Schwer fand ich es auch in den Song reinzukommen von dem rhythmische element. Bei den Device-Übungen passiert es sehr schnell dass es zu elegisch wird und aus der Zeit geht und kein Tempo mehr drin ist. Wie schaffe ich das? Dass es trotzdem spannend bleibt.


Was mache ich das nächste Mal besser oder anders:
Wasserschlauch als Grundlage für den Song nehmen ist eine gute Idee, könnte man noch klarer daran arbeiten.

Tischtennisball
Wir haben uns als erstes vorgestellt Tischtennis zu spielen, was mir gut gefallen hat dass wir sofort beide eine Idee hatten, weil wir ein klares Bild, bzw eine klare Verabredung hatten:Hörbeispiel 11:04Es ist überraschend rhythmisch jeder auf seine Art. Das schöne ist man kann davon weggehen und dann aber immer wieder das Bild aufnehmen. Wie ich auch schon in den vorherigen Workshops immer wieder feststelle, je konkreter die Vorstellung desto konkreter und unterschiedlicher natürlich auch die Ausführung.Wie kann ich das noch klarer üben. Ich denke mit dem Tischtennis, kann man schon ganz schön viel machen, wenn man spielerisch und phantasievoll denkt. Ich kann mir vorstellen auch jeden Tag das zum Beispiel zu üben. Sie vorstellen man spielt Tischtennis und macht Töne/Musik dazu, immer wieder neue Variationen finden und was einem gefällt versuchen festzuhalten und zu trainieren. Das läßt sich sicher mal einfügen.12:55 "night" kam die Idee zum Beispiel von einem aufhüpfenden Ball.Was auch gut funktioniert, dass zwei Ideen gleichzeitig stark behauptet werden können.


Wasserschlauch. 25:43
Auch hier überzeugt mich auch wieder die klare Idee, man hört sofort den Bezug und die Phantasie wird angeregt.26:47 ist ein klarer Anfang und ich merke da ich mir den Wasserstrom vorstelle kommt es alles sehr gebunden und kräftig raus. Benjamin hat eher Sprühregen.Ich weiß noch als ich das machte war es für mich ganz klar was ich machen muss denn ich war ja limitiert.26:47 Anfang des Songs, Benjamin behält den Sprüh-wasserschlauch und ich versuche das auch in den Song einzubauen. Könnte man weiter dran arbeiten, damit es genauer wird.
Und Benjamin fand auch heraus dass er die ersten Akkorde in einem loop spielen konnte.
Am Ende ist ist der Druck weg und der Rest des Wassers läuft raus.27:50 Benjamin hat im zweiten teil eine andere Struktur des Wasserschloss genutzt.
auch bei 28:18 auch gute Idee von B. mit einer klaren neuen Idee bei der neuen Phrase anzufangen, die aber trotzdem Bezug auf das Wasser nimmt.Also phrasenweise Wechseln ist gut dann aber in dem System bleiben und es aufzubauen bzw weiterzuentwickeln.Es ist doch erstaunlich wie viele Ideen man nur aus so einer Vorstellung ziehen kann.29:06 Benjamin entwickelt sprühregen die klare Idee zieht mich als Sänger natürlich mit.29:31 Bei mir topft es jetzt nur aus dem Hahn.

Übung inspiriert von Mel Tormes Autumn leaves

Ich habe mir vorgenommen kurze Posts zu schreiben und dafür Effektiv.
Nicht länger als eine halbe Stunde daran zu schreiben, sonst mache ich es nicht.

Heut habe ich mir üb erlegt wie ich die Dinge die Mel Torme (Siehe post davor) macht für mich als Übung nutzen kann.
Ähnlich wie bei dem Imaginary device (Tischtennis) 🏓 Kann ich versuchen die Bewegung und den Klang zusammen zu bringen und gemeinsam zu verfeinern und zu klären und somit eine weitere Übung zu haben den Körper und die Stimme zu verbinden.

Als erstes habe ich ein paar der Liz Right Übungen gemacht und ich merke wie wichtig es ist den Körper und die Stimme zu verbinden. Ein Gefühl zu einer Gewissen Technik zu haben. Zum Beispiel das diminuendo und dazu die Vorstellung der zärtlichen Nähe von Schulter und Kopf. Gleichzeitig wärmt und lockert man so den Körper auf.

Intervalle mit Bewegung:
Ich fing an mit Intervallen hoch und runter die ich bin der Handbewegung, in die gleiche Richtung mitgemacht habe. Ich habe versucht, durch die Handbewegung den Ton mir klarer zu machen, Gerade solche Töne wie ^7 oder b9 oder #11 sind natürlich nicht einfach. Aber ich hatte das Gefühl das ich diese Töne dadurch klarer wahrnehme. Ich muss das aber mal eine Zeit weiter beobachten.

Instrumente:
Was ich sehr oft beobachte bei Sänger ist das nachahmen eines Instrumentes und dabei auch die gleichen Bewegungen auszuführen. Ich glaube man sollte aber schon eine Ahnung haben wie es sich anfühlt wie eine Seite schwingt, wie es ist eine Trompete zu blasen, wie sich die Knöpfe anfühlen. Mein Eindruck ist, je sinnlicher ich diese Erfahrung für mich gespeichert habe desto klarer wir auch der Ton sein.

Ich probiere ein bisschen mit Trompete, komme aber nicht gleich zu dem Klang. Ich sollte das mal mit einer Aufnahme gleichzeitig probieren. Wird sich dann durch die Handbewegung der klang besser in mein Gehirn einprägen? 
Bei der Gitarre habe ich schon eher eine klare Klangvorstellung, da habe ich auch schon öfter probiert und da komme ich schon gleich zu dem Klang der mit vorschwebt.

Klare Erkenntnis hatte ich heute beim üben von Bassklängen. Ich hatte versucht ein Vibrato herzustellen und das mit dem schwingen der linken Hand zu übertragen.
Ich hatte als erstes eine viel zu grobe Handbewegung gemacht und die ganze Hand bewegt.
Das hatte überhaupt nicht funktioniert. Dann hatte ich mich mehr vorgestellt wie sie Seite sich unter meinem linken Mittelfinger bewegt und wie ich sie ins schwingen bringe. Es ist eine Vorstellung von zwei Seiten. Erstens fossiere ich den Klang durch die tatsächliche Bewegung meines Fingers, die ja auch einen Einfluss auf den ganzen Körper hat, solange diese durchlässig ist. Aber durch die genaue Vorstellung des Schwingens der Seite merke ich das ich meine Hals löse und der Klang aufgeht!
Ich muss das so lange üben bin ich diesen Effekt höre dass die Stimme aufgeht. 
Mir fällt auf sobald ich das Bild und die Vorstellung verliere und an die Technik oder meinen Kehlkopf oder Hals e.c.t denkt, verliere ich auch den Klang! Deshalb ist es wichtig sich nur auf eine Sache tiefer zu konzentrieren und darauf zu vertrauen.
So lange üben bis die Klangvorstellung und die Bewegung sich klar überschneiden und es sich richtig anfühlt.



To do: 
1. Wie kann ich den Klang noch optimieren und verändern. Was kann ich alles mit einem Bass, einer Trompete machen, welche Klänge. Aufnahmen hören. Klänge die man mag nachahmen und mit einer Bewegung unterstützen.

2. Ich möchte auch mal einen Trompeter fragen ob ich die Tasten anfassen darf um zu fühlen wie sich das anfühlt

3. Gitarre, Bass mehr Variationen hören und Probiere, welche Hilfe kann mir eine Bewegung geben

4. Effekt des Klanges aufnehmen

Dienstag, 4. Februar 2020

Mel Torme "Autumn leaves" 1990 physical gesture

Ich habe ein tolles Beispiel gefunden für physische Gesten die alle möglichen Bereiche klar machen oder unterstützen.
Mel Torme einer der besten klassischen Improvisativer wie ich finde im Gesang, zeigt hier klar wie einen die Bewegungen unterstützen können. Das heißt nicht dass ich sage dass er es bewußt macht. Aber ich sehe von außen das es ihm Klarheit bringt: wenn um die Tonhöhen geht, im Intonation, Um Ausdruck, um Instrumente nachzuahmen um Präzise zu sein in jeglicher Form.
Er schreibt so seins Melodie in die Luft.

Link zum Video Autumn leaves

0:07: hilft mit der Hand um meiner Meinung die Intonation klar zu machen
0:10 Support neck (andere Baustelle von mir)
0:47 Hilft mit der Hand
0:56 zeigt Tonhöhen an
1:01 Trompete nachahmen, nimmt sich nur einen kleinen Teil ahmt nicht alles nach
1:12 loop Wiederholung oder Weiterentwicklung der Idee mit dem Finger
1:19 scharfe Bewegung scharfer Ton erinnert an einen Posaunenzug
1:32 rechte Hand begleitet den Ausdruck
2:26 Bewegungen einfach zu dem Text den er singt. Es sind nicht unbedingt 1:1 Bewegungen machmal auch abstrakt die man nicht gleich entziffern kann. Aber zum Beispiel bei "Thats all" macht er Tuch sein Schulterzucken die Haltung klar mit dem Unterton "na ja was solls" daran sehe ich dass er gedanklich genau am Text ist.
3:26 Schluss Gestik klar und präzise eingesetzt um Akzente zu setzen (Gut für den Schluss)

Ich glaube ja dass diese Improvisation eher aufgeschrieben als improvisier ist...bin mir natürlich nicht sicher. Meine Idee ist jetzt selber eine Improvisation aufzuschreiben mit all diesen Gesichtspunkten die er dort eingebracht hat und schauen wie ich die dort einsetzten kann.

Montag, 3. Februar 2020

Andrew 17.12.2019

Was ist mein ZielStarke Hilfsmittel zu finden die einen bei der freie Impro unterstützen, neue Ideen für Klänge zu generieren. Die Chekhov Technik in meine Arbeit zu integrieren.


Was habe ich probiert
Imaginary Device: Warter Horse (Gartenschlauch) und Ping-Pong. Sich diese Gerätschaften in seinem Ton vorzustellen und in allen Varianten.

Was hat funktioniert
Beim Ping Pong ist es sehr leicht von der Vorstellung in den Klang und in die Genauigkeit zu kommen. Deshalb ist das auch ein beliebtes Device, was ich auch mit Benjamin benutz habe.
Was gut ist man kann immer wieder zu dem element zurück kommen, es ist sozusagen ein Startpunkt und eine Konstante, die klar ist. Mit verschiedenen Musikstilen zu arbeiten.
Wenn man eine klare Idee reingibt.


Was hat nicht funktioniert
Mit der Dynamik kann ich noch genauer und vielseitiger werden, man kann diese Motive auch viel mehr als Umbrüche und neue Themen nehmen. Und vor allem. Wie viel steckt noch in einem Device drin? Präzision darin. Mehr zuhause daran üben. Was kann der Tischtennisball alles und wie sieht es aus, genau an der Vorstellung bleiben, der Ball wird sozusagen vollständig. Da gibt es sicher noch mehr Variationsmöglichkeiten. Am Bild dranbleiben!


Was mache ich das nächste Mal besser oder anders
Die Devices besser üben, vielleicht mit Handzeichen arbeiten.
In der Free Impro: Erst mal ein Motiv in Ruhe entwicklen bevor man zum nächsten geht, das kann auch mit der Genauigkeit der Ausführung des Devices sein und der Vorstellungskraft.
Neue Motive entwickeln.


FREE Impro

Soundcloud Andrew 2.1

Me Playing ball, he’s poring somethingMag dies Steigerung vom Anfang:Könnte länger in diesem modus sich langsamer entwicklen bleiben mag ich sehr.2:20 auch schönes Motiv2:38 das Ball Thema wieder aufgenommen gut, Andrews Idee auch super guter Kontrast.2:56 diese Präzession kommt durch die Vorstellung des Balls !!

Soundcloud Andrew 2.2

Anfang sehr schön! Ich könnte noch länger alleine anfangen bis Andrew reinkommt.Zweites Thema, kann Melodie kommen zum Beispiel von Andrew dann verändert sich was.Oder das Ball spiel muss klar in etwas anderes gehen, andere Phrase


Soundcloud Andrew 2.3.

Thema wieder am Anfang gut00:58 gut in einem „Ball-thema“ zu bleiben, wo Andrew auch einsteigen kann.1:05 richtig cooler Rhythmus1:18 stimmen gehen ineinander…gute Idee!Danach nimmt es ab und man muss gemeinsam eine weitere Lösung finden, durch Zeichen oder dynamik1:41 auch toll diese sounds und ich singe was2:04 auch eine schöne Stelle…dranbleiben3:13 auch schön

Soundcloud Andrew 2.4.

Super schöne und kreative VersionAnfang auch gut, kann sich noch noch klarer steigern…1:28 auch eine gute stelle…1:41 sehr gut und kreativ (meine Stimme verstellen gut)2:11 gutes Geräusch2:23 steigerndes Element Andrew gut2:28 super rhythmische Motiv2:40 gutes schnalzen2:44 Rückkehr zum Ball3:03 gutes Element Schlangen im Wechsel3:37 guter Übergang von rhythmischem Element zu langen Tönen, durch kurze Pause4:24 auch ein guter Übergang zurück zum Ballspiel5:26 auch gut, mein Atmen und seine langen bedrohlichen Töne5:50 gute Idee Max Zungenspiel6:16 gut mit lyrics7:30 auch wieder guter Übergang ich Rhythmus, Andrew melodie! 8:25 wieder zurück zum Ball


Wonderful 1 17.12.19
Schön dass Andrew anfängt, und ich lange BasstöneStopp and go good2:15 gesprochen auch gut2:44 schöne Stelle5:40 unisono gut


Wonderful 2 17.01.2019

Am Anfang beginne ich mit dem Wasserschlauch Vorstellung
0:47 nutze ich den Wasserschlauch für die Verlängerung des Rubato
ab da funktioniert auch das Rubato gut im Wechsel und Antwort spiel
Vielleicht sollte ich klarer am Bild des Wasserschlauchs bleiben
03:06 schöne Stelle! Unterbewußt mache ich den Ball denke ich...
03:33 ab hier ganz klar der Ball als Element
04:13 schön gesprochene Stelle
04:16 schön dass er mich nachahmt schöner Übergang in ein rhythmische element
5:56 Übergang in Fagott, Klassikstil, gut wenn man die kennt!


Mittwoch, 29. Januar 2020

Andrew erste Treffen

Ich habe das Glück in meinem Masterkurs einen wunderbaren und offenen Saxophonisten Andrew Saragossi zu treffen, mit dem ich im Duo spielen möchte und der auch bereit ist Dinge von Cechov auszuprobieren. Bisher habe wir uns schon vier mal getroffen und ich bin glücklich über die Ergebnisse.
Die erste Probe fand hatten wir im November und wir haben uns vorgenommen frei zu improvisieren und daraus ein Stück zu entwicklen und ein vorhandenes Stück "Wonderful" Coltrain /Hartman zu nehmen und daraus eine neue Version zu gestalten.
Wir haben hier viel rumgespielt und ausprobiert.
Hier man kann in die Aufnahmen reinhören:

https://soundcloud.com/andrew-saragossi-1/sets/duo-sessions-1-wsebastian-stert-bax



Am 02. Dezember 2019

Hier habe ich das erste Mal mit ihm mit der Chekhov Methode gearbeitet.
Das sind meine ersten Aufzeichnungen nach der Probe.
Leider ist unsere Aufnahme verloren gegangen!

Was ist mein Ziel

Gleich in eine tiefere emotionale Ebene zu erreichen, etwas an dem man sich festhalten kann und bleiben wie ein Bild.
Die Technik griffig zu nutzen. Neue Interpretation zu erschaffen.
Was habe ich probiert

Erst haben wir probiert die Aufnahme von Hartman/Coltrain zu hören und schauen welche Bilder kommen. Andrew sagte wie aus einem fahrenden Auto. Das Bild hatte ich anfangs auch, dachte aber es wäre vielleicht besser, wenn es ein klareres Bild ist auf das man sich stützen und konzentrieren kann.
Dann habe ich ihm von dem Bauern erzählt und den Vögeln auf dem Feld. Das haben wir auch probiert und diese Feldstimmung reinzukommen. Mit Licht aus spielen, das heißt im dunklen Raum zu spielen und ihm hellen.
Mit der Vorstellung spielen, konfetti zu werfen „Wonderful“.
Einer macht Konfetti ich habe dann zu der denkenden Statue gewechselt.
Was hat funktioniertDas Bild mit dem Bauern hat sehr gut funktioniert um einen Anfang zu finden, reinzukommen.
Andrew hatte dann auch eine Idee das Licht auszumachen, das war sehr gut. Komisch fühlen wir uns dann sicherer. Ich fühlte mich frei und vertraute mir mehr. Strange. Ja ich glaube darum geht es sich sicher in dem zu fühlen was man macht. Das war auf jeden Fall eine schöne Version.
Mit der physischen Geste hat gut funktioniert, dass wir beide mit der gleichen Idee angefangen haben sehr selbstbewußt und sehr klar. Das war ein super Start, da jeder zwar was anderes gemacht hat, aber mit der gleichen Intention. Das war dann ein kräftiges Bild und hat nebeneinander funktioniert.
Was hat nicht funktioniertoft habe ich mich in meinen Mitteln so begrenzt gefühlt. Und würde gerne einfach die Basslinie singen, oder reinspringen.
Was schwer war fand ich seine Idee zu behaupten auch wenn der andere was komplett anderes macht. Ich war dann oft nicht überzeugt und dudelte dann nur so vor mich hin anstatt zu denken und eine klare Linie vorzugeben, das ist meine Idee.Ich hatte immer bedenken dass wir nicht zueinander kommen und nicht aufeinander höre, er meinte vielleicht achten wir zu sehr aufeinander und es wäre vielleicht gut sich darüber nicht Gedanken zu machen, denn wir sind ja gewohnt zu hören und machen es so oder so.
Was mache ich das nächste Mal besser oder andersNoch mal die Parameter eines Songs oder ausgedachte probieren. Und klar das Ende der parameter oder die Inseln klar machen.
Licht aus will ich noch mal probieren, geht das auch nur in der Vorstellung?
Das nächste Mal muss ich mich trauen, wenn wir das mit der Geste machen, dass wir beide die Bewegung spüren also die Bewegung separiert machen. Also nicht nur in der Vorstellung sondern wirklich von dem physischen erinnern.


Benjamin Schneider Duo. 2.0 17.12.2019

Was ist mein Ziel Unser Ziel ist es heute am Song "Corcovado zu arbeiten". Wie bekommen wir diese Interpretation interessant und ...