Michael Cechov

Mittwoch, 30. Oktober 2019

Start der künstlerischen Arbeit mit dem herausgefunden an mir selber

So jetzt gehts langsam wirklich an die richtige Masterarbeit und ich muss mir überlegen wie diese Übungen für mich anwenden kann. Ich versuche meine früheren Erfahrungen, die Ideen aus den Büchern und die Erfahrungen die ich soweit im Workshop gemacht habe zu nutzen um umzusetzen.

Mein Gespräch mit Sabine hat mich wirklich weitergebracht nachdem ich etwas in den Seilen hing und ich nicht wußte wie ich weitermachen soll.
Wie wende ich nun das für mich an?
Sabine hat mir vorgeschlagen 3 oder 4 der Techniken auszuwählen und in einer Versuchsreihe an mir auszuprobieren, so dass es ein Vorher und Nachher gibt... eine Versuchsreihe. Das also über mehrere Wochen, wie fühlt sich ein Vergleich an, das sollte ich dann genau dokumentieren mit video und schriftlich, verändert sich was? Komme ich dem Ziel näher? Was brauche ich noch um die Technik weiter zu verfeinern.

Meine Ziele sind:

1. Schaffe ich es mit dem imag, Center eine Stütze für die Improvisation zu erschaffen?
-Wie genau arbeite ich mit dem i. Center, verschiedene Center probieren rumspielen

2. Wie genau kann ich die physische Geste eines "Vorbilds" in meine Arbeit integrieren was genau bringen mir diese "fremden" Gesten? 
Gesten  von verschiedenen Sängern z.B. Frank Sinatra, Liz Wright, Billie Holliday ec beurteile (für was machen sie sie) und bei sich ausprobieren und in meinen Song integrieren.

3. Wenn meine Band gemeinsam die Technik anwendet in wieweit macht das einen Unterschied? Ein Stücke mit "Atmosphären" und Gesten erarbeiten

4. Schaffe ich es durch die "im. Geste" meine Zuhörer tiefer zu erreichen und ist dadurch meine Imro geordneter und bekommt eine klarere Struktur?
Durch Außenstehende beurteilen und durch meine eigene Einschätzung

Ich werde versuchen einen Anfangpunkt zu schaffen und dann immer weiter daran zu arbeiten und das ganze möchte ich mit video dokumentieren. Was genau hat es für einen Effekt.
Verändert sich was oder garnichts.
Das sind die vier verschiedenen Techniken die ich näher untersuchen möchte.

Atmosphäre, Physische Geste, Imaginäre Geste und dem imaginären Center

Erste Struktur
Ich werde im November anfangen und das Experiment wird bis Februar gehen.
Sicher werden mache Dinge noch justiert und verändert werden. Erst mal auf den Weg machen und jede Woche etwas machen, ich denke dann komme ich wirklich weiter.
Als nächstes muss ich mir erst mal Unterpunkte schaffen wie ich weiter bei jedem Thema gehe, wie genau meine Methode ist wie ich arbeite und tiefer in die Materie eindringe.

Ich freue mich auch in New York den Leiter der Cechov Schauspielschule zu Treffen Lenard Petit. Ich hatte schon sein Buch gelesen und er meinte in seiner e-mail an mich, dass er auf jeden Fall Lust hätte sich mit mir zu treffen und dass die Technik gut für Sänger geeignet wäre. Im Februar gibt er auch einen Workshop in Berlin an dem ich natürlich teilnehme!

Ich werde mir jetzt immer den Mittwoch nehmen um weiter an meiner Technik zu arbeiten und natürlich weiter auch die Workshops zu geben.

Mittwoch, 23. Oktober 2019

Workshop 3

Heute gehts wieder los mit dem dritten Workshop und ich hoffe ich verlaufe mich nicht damit. Ich denke ich muss unbedingt noch mal das Ziel überdenken. Wie bekomme ich da eine Struktur rein also, dass am Ende eine Präsentation stattfindet. Und wie sieht die aus? Ich würde gerne in den Wald gehen ich glaube das ist wirklich eine schöne Sache. Um die Atmosphäre aufzunehmen, und die Gesten der Wälder. Wäre spannend wie das klingt. Das gleiche möchte ich gerne mit den Master-Studenten machen um dann auch meine Aufgaben für die Free Imro lessons umzusetzen.

Wie auch immer. Heute werden wir auch die Übung machen, einen Star zu imitieren. Ich habe das auch schon für mich probiert und es ist wirklich toll was man daraus lernt. 
Ich denke am meisten hat es mit Körperspannung zu tun. Spannung und Entspannung. Das habe ich deutlich bei Liza Wright gesehen und wie die Bewegung gezielt ihre Performance unterstützt. Ich werde dazu noch einen weiteren Post machen und bin gespannt was die Gruppe da rausgefunden hat und wie man diese Erfahrung in die eigene Arbeit einfügen kann.

Hier ist nochmal die Übersicht zu dem Workshop. Wir könnten sicher genug Zeit mit den Hauptübungen verwenden. Aber ich mag die Gruppen Vorübungen weil sie eine Abwechslung sind und ne Menge Spaß bedeuten. toi toi toi:)

III Workshop 23.10.
Gesture on the own song /Copy the star

Time 90min

1. Looking back 5 min  last workshop what was important what we found out.
your experience the gesture exercise. What helped you, what was confusing?
Fall walk? Who else will try the gesture?

2. Walking in the circle, perhaps different walking quality's 5 min
Build up walk together in rhe circle. No one is leading, try to connect with each other find the same tempo. Goal is it coming into tempo and then stop at the same time
(Concentration, listening exercise)


3. Build a machine 10min
One start to build a machine, then a second one comes an join a.s.f.
when all in, the first one find a new pattern and change between this to. Body is important. 
Connection Body and voice.

4. Qi Gong 5 min
try to do the exercise with both bodys. Important for the imitation ecercise

5. add inner movements: 10 min
Pre-Exercise: Falling / hover floating:
learning the quality's. First falling in the round, then hover
You could add that to your gesture like the color.
Exercise with “Autumn leaves” 
Singing the song in the circle change singing with hover every person. Change from person to person.


6. Song the own song with gesture 30min
other singers max two

Sing the song, say the lyrics
What is your intention with the song or what are the lyrics telling you?
active verb - change it into a sentence with your will Gesture
Doing gesture and fell, whats happen with you, say the lyrics with this feeling


7. Imitating your star 25min
Working in two “Stars”
What was special? appearance, what body movements did you saw
Not easy to draw a figure.Tension an relief.



Selber probieren

-Qi gong
-LIZZ Wright wie setze ich das um?
For me it'S not 100% sure how I can use this for my work, I can see

Freitag, 18. Oktober 2019

2. Workshop ein Rückblick

Diesen Workshop habe ich nur akustisch aufgenommen um zu testen ob es da einen Unterschied gibt wenn ich filme oder nur eine Audiodatei habe.

Vor dem Workshop war ich sehr unsicher ob ich gut vorbereitet war und ob die Technik überhaupt Sinn ergibt. Kann ich das beibringen bzw übertragen in die Musik? 
Ich kenne die Technik ja selber nicht so gut und hauptsächlich nur aus Büchern.
Erschreckt war ich dann auch dass nur wenige Teilnehmer kamen. 
Aber dann wendete sich das Blatt und es wurde zu einer spannenden Erfahrung.

Allgemein finde ich, daß die Gruppe sehr konzentriert ist und gut mitarbeitet b.z.w. gute Kommentare beiträgt. Sie ist auch offen neue Dinge auszuprobieren und ich hoffe das wird auch anhalten. Schön war auch dass ein Musiker dabei war.

Ich werde jetzt gleich auf das Haup-thema dieses Workshops eingehen 
(Arbeiten der Geste am eigenen Song) und danach die Vorübungen reflektieren.

Hauptübung den eigenen Song mit der Geste singen

Narim:
Song: “Everytime we say goodbye”. 
Ich habe Sie gebeten, in der ersten Runde, den Song einfach mal „normal“ zu singen für uns. Das machte sie zwar etwas verhalten aber ganz schön wie ich fand, mit einer interessanten Phrasierung. Dann fragte ich Sie, was denn der Hauptsatz in diesem Song für sie sei, die Hauptaussage, sie sagte: „I die a little“. Also suchten wir gemeinsam nach einer Geste dafür. Das ist am Anfang immer etwas strange diese Gesten dazu zu machen und eine Überwindung, man muss sich trauen, weil man sich fragt, was soll das denn?! 
Auch Narim sagte „ich nutze nie Gesten!“ ich sagte ihr, es sollen ja später nur unsichtbar sein. Wir fanden für ihren Satz eine schöne Geste der rechte Arm auf der linken Schulter der Kopf leicht nach links runter gebeugt. 
Ich glaube die Genauigkeit der Geste ist wirklich entscheidend! Auch die Größe, da darf auch gerne übertrieben und groß gedacht werden!
Jetzt kam das erstaunliche. Ich habe sie gebeten die Geste beim singen zu machen. 
Ihre Stimme war präsenter und klarer, wie ich auf der Aufnahme hörte. Das Vibrato klang ausdrucksvoller und sie war auch eindeutig emotionaler und klarer in der Stimmführung.
Mir fiel Amelie auf die am Handy spielte und als Narim anfing mit der physischen Geste zu singen sah sie plötzlich auf, weil sie sich angesprochen fühlte. Ich hatte das Gefühl, das Narin die tiefe emotionale Ebene getroffen hat die uns alle verbindet und die uns berührt. 

Vielleicht sollte ich mich doch noch mal mit den Spiegelneuronen aus auseinandersetzten um zu verstehen wie sich die Emotionen übertragen und warum das machmal so klar ist und warum machmal kühl bleibt und einen nicht berührt.

Narim sagte: „I can focus more“ auch Amelie sagte es sei mehr emotional gewesen.
Ich habe Sie gebeten das noch mal zu machen und sich nicht am Klavier festzuhalten sondern, ganz in die Geste reinzugehen. Das braucht Mut! Auch die Emotion zu halten und nicht abzuschneiden. Sie hatte das Gefühl zu übertreiben, wir im Außen allerdings dachten eher, da ist noch mehr Emotion und Kraft drin. Auch hier sind wir meist vorsichtig und wir halten lieber die Emotion zurück, denn wir kommen tief zu uns selbst und vielleicht ist das machmal schwer zu fassen und man will das nicht zeigen? 
Ich merkte, beim mehrmaligen singen, dass sie ein Vorbild für ihre Phrasierung hatte, etwas das vielleicht von jemand anders so abgehört war. Mit der Geste kam dann aber ihre eigene Emotion und ihr ureigene Art zu fühlen/phrasieren heraus. Vielleicht ist das ungewohnt so bei sich zu suchen und man gestattet sich das nicht emotional zu sein? Es scheint einem man übertreibt oder man möchte seine innere Emotionen nicht zeigen mit anderen teilen? 
Das kenne ich auch als Schsuapieler. Es ist ein Kraftakt.
Aber warum gehen wir dann auf eine Bühne? Was unterscheidet uns von anderen Künstlern.

Ich bat sie nun den Song mit der vorgestellten, stillen Geste zu machen. 
Ich bemerkte nun auch wieder an manchen Stellen eine tolle Stimmführung, das konnte ich besser auf der Aufnahme hören.Dann gab es aber wieder unsichere Momente. 
Das kam leider unteranderem auch daher, dass ich nicht begleiten konnte und wir mit i-real arbeiten mussten. Aber wesentlich kam die Unsicherheit daher denke ich, dass sie der Übung noch nicht zu traute und es ungewohnt für sie war so tiefe Emotionen zu zeigen.

Geht darum sich zu erlauben man selber zu sein? Dass das was wann selber ist auch Kraft und Qualität erzeugen kann? 


Sebastian O-R.
Er hatte eine Ballade von sich ausgesucht und nach längerem Suchen fanden wir den Satz 
I will isolate me” es war eine Geste wie ein Kind das sich vor der Welt schützt/versteckt.
Auch hier merkte ich wie wichtig es ist genau mit der Geste zu sein nicht schludrig, Wo ist der Kopf die Hände die Füße, man kann das alles noch nachjustieren wenn es noch nicht stimmt. Was für eine Emotion kommt dann in mir hoch?

Ich bat ihn vor dem singen noch mal tief in die Geste zu gehen und sich den Satz dazu zu sagen. 
Als er den Song mit der physischen Geste gesungen hatte, bemerkte ich bei Ihm ein schönes Gefühl für Dynamik und er sang auch kraftvoller, das mag natürlich auch daran liegen, dass er nicht am Klavier saß. Auch ihn bat ich mehr in die Geste und Emotion zu gehen! Das heißt aber nicht mehr auf die Stimme zu drücken, sondern die Geste intensiver zu fühlen ! Dieser Unterschied ist wichtig.
Ich merkte dieses Mal wie die Stimme bei ihm immer mehr aufging und nicht mehr gehalten bzw abgekappt klang.

Nun mit der imaginären Geste hatte ich sogar in den nicht gesungenen Passagen das Gefühl die Geste zu „hören“, da er die Spannung gehalten hatte. Mir ist das nur bei der Aufnahme aufgefallen. Die Geste verbindet anscheinend alles. Was auch eine schöne neuer Erkenntnis ist. Die Geste läßt alles in Fluss kommen und verbindet. So ist es nun wie aus einem Guss, wahrscheinlich deshalb auch angenehmer für den Zuhörer.
Im Vergleich konnte ich in der Aufnahme hören, dass er sich mehr fallen ließ und die Töne kamen voller Kraft waren rund, natürlich und sie klangen nicht abgekappt.
I've could turn out my thinking“ sagte er. Wenn das nichts ist!
Er sagte er wäre auch nicht im Hals gewesen, was er normalerweise mache, wenn er „kräftiger“ singt.
Ich sagte, dass es wichtig sei, wenn man sich einmal auf diese emotionale Reise begeben hat, dass man dann einfach los schwimmt und dem Weg folgt und sich voller vertrauen in der Geste hingibt und nicht die Emotion abschneidet.


Fazit !

Ich war nach diesem Workshop sehr erleichtert, das die Technik bei anderen auch funktioniert und ich das Ergebnis von außen sehen und hören konnte. Das ist natürlich ein Unterschied als die Selbstwahrnehmung .
Ich konnte von außen betrachtet, auch etwas mehr verstehen, warum die Technik vielleicht funktioniert. Für Sebastian und Narim waren es auch spannende Erfahrungen, hatte ich das Gefühl. Und darum geht es ja, um die Erfahrung und zu sehen was noch möglich ist. Wenn man eine Erfahrung gemacht hat die etwas in einem anregt, ist das doch das Hauptziel des Workshops.
Zusammenfassend dachte ich: Es wird ja von vielen Lehrern verboten zu viele Bewegungen zu machen, man soll nicht zu viel „Schauspielen“. Aber wir haben nun mal den Drang danach uns zu bewegen und Bewegungen zu machen um uns auszudrücken. Jeder große Sänger macht Bewegungen zu seinem Gesang. Deshalb halte ich das verbieten für einen Fehler, denn man schneidet die Emotion ab, wie ich jetzt rausgefunden habe. 
Das wäre wie Bill Evans zu sagen gerade am Klavier und nicht gebeugt zu sitzen. Diese ganzen Verbote machen uns un-emotional, aber das ist meine Meinung, wahrscheinlich bin ich da als Schauspieler zu sehr von meinem Beruf beeinflußt. 

Ich finde die Bewegung gehört dazu! Sie ist sogar sehr wichtig sie muss allerdings geordnet sein und nicht konfus. Diese Ordnung schafft Fokus. Die Bewegung ist sogar der Schlüssel zur tieferen Emotionen, sie ist ein Schlüssel unsere Seele, die wir dem Zuhörer offenbaren.

Wie ich herausfand, ist es wichtig: 
DER EMOTON EINE FORM ZU GEBEN. Wie man es mit der P.Geste tut.
Diese Form erlaubt es uns wieder frei zu sein. Form gibt Freiheit. Das kenne ich aus der Klassischen Musik, Architektur aber auch vom Schauspiel. Indem ich der Emotion eine Form durch die Geste gebe, brauchte ich die äußerlichen Bewegungen garnicht. Ich brauche meiner Stimme keinen Druck geben. Das sah ich im Fall von Sebastian er konnte ganz der inneren Bewegung folgen, sie fokussierte ihn und gab seiner Emotion eine Form und somit eine Freiheit auch für seine Stimme.




Andere Übungen:

Ich möchte hier noch kurz auf die Vorübungen eingehen.

Narim beschrieb auch noch mal die Erfahrung der „Heart-Übung“: Ich mag das Gefühl dieser Übung denn sie beruhigt mich auch bei der Augenübung fühlte sie sich sehr wach. Amelie sprach von einer ähnlichen Übung von Nadine, sie tippt beim singen auf Körperstellen und man soll sich da ein Auge vorstellen. Ich sollte diese Übung auch mehr machen. Vielleicht sollte man sich einen Moment am Tag vorstellen den Weg zum... und da diese Übung immer machen.

Concentration counting
Ich war sehr erstaunt, dass wie Zählübung so gut funktioniert hat. Gut hier war es auch langsam und ohne Zeitdruck. Sobald der Zeitdruck dazukam wurde es schwieriger und wir haben Worte gleichzeitig gesprochen. Ich mag diese Übung sehr da sie erst mal eine Gruppe formiert und eine Konzentration herstellt und auch den richtigen Moment, wann sage ich was trainiert. Oft trauen wir uns nicht auch wenn wir merken, der richtige Moment ist jetzt, man hält sich zurück anstatt einfach zu tun, wieder die „zu höflich-Falle“. Denn macht man es dann später, macht es ein anderer auch. Man nimmt sich nicht seinen Slot.
Gut für Improvisation und auch zu wissen in welche Lücken man gehen kann, wann ist mein Moment. Also zuhören ist ganz schön wichtig. 

Imitation
Mirror imitation:
Komisch ist es jedesmal dem anderen sein Vertrauen zu übergeben und merkwürdige Bewegungen zu machen. In wie weit geht man ins Detail mit der Bewegung? Was macht man alles nach? Gut ist es diese Übung langsam zu machen um wirklich dem anderen zu folgen und zu verstehen. Wichtig dann auch für die Übung sein Idol zu imitieren. 
Toll ist auch zu versuchen, dass es nicht klar ist wer der Führende ist und wer der Folgende. Die Wechsel passieren schnell nicht abgesprochen ein Ping-pong-spiel. 
Für einen Moment kann es auch passieren, dass man eine Person ist. 

Circle Imitation: (nochmal machen, verfeinern)
Den anderen imitieren und ich mache Bewegungen meines Gegenübers etwas größer.
Auch hier passiert es, dass wir alle das gleiche machten und dass man denkt “mensch die Bewegung habe ich doch erfunden die ich gerade sehe und nachmache” sehr lustig. 
Eine ganz gute Übung finde ich, muss ich unbedingt noch mal machen und schauen ob man die auch verfeinern kann. Auch gut um etwas über Dynamik zu lernen.


3. Cross the circle with the body
Das war die erste Rhiannon-Übung die ich gemacht habe. Sehr toll. Der heart beat, klang super. Wichtig ist noch wirklich darauf zu achten dass der Körper die Idee gibt und nicht die Idee den Körper mitnimmt. Ich will die Übung auch noch mal machen und das nächste Mal sollen sie erst mal eine Bewegung/move machen bevor sie einen sound finden, sie sollen auch mehr mutig sein Extreme auszuprobieren. Man kommt so auf Dinge die man vielleicht nie in einer Improvisation machen würde.
Manuel sagte auch bei Instrumentalisten ist es auch wichtig den Körper einzusetzen, wie wenn man ein „Pferd“ reitet würde ich man sagen um der Musik und dem Spiel ein Kick zu geben eine Dynamik.

zu Qi Gong & add “inner movements” kam ich leider aus Zeit gründen nicht.

Mittwoch, 9. Oktober 2019

Workshop 2


II Workshop 09.10.

Heute ist der zweite Workshop und ich hoffe ich bin gut vorbereitet und die Geste am Song bringt wirklich was. Hoffe es ist der Gruppe klar. Leider hat keiner mir ein Liedtext geschickt auch nach zweimaliger Erinnerung. Echt blöd, das muss ich auf jeden Fall monieren. Hoffe Sie haben trotzdem Spaß und das ist nicht der Grund. Heute bin ich etwas unsicher und frage mich jetzt mal wieder bringt die Technik überhaupt so viel? Aber ich denke ja!  Also erst mal probieren und dann meckern.
Ich denke es ist wichtig im Kontakt zu bleiben und Fragen und Ideen ernst zu nehmen und dann weiter ausprobieren. Heute macht ich auch drei Übungen die ich davor noch nie angeleitet habe und hoffe ich mache das einigermaßen richtig. Wird schon Hals und Bein Bruch! Hier ist erst mal der Ablauf den ich mit für heute überlegt habe und ich glaube das ist denke ich ganz schlüssig.
Also ich habe eine Konzentrationsübung dabei, dann auch zwei Übungen die sehr auf die Imitation und Körper in Verbindung mit Stimme, was ja ein wichtiger Punkt ist und auch um sich was zu trauen. Qi Gong um die Bewegung und Gestik noch klarer zu spüren und mitzunehmen.


Gesture on the own song

Content Time                                                                                                90min

1. Looking back 5 min  your experience with the heart and eye exercise
Today we will try the gestures on the own songs
group song? „Amazing Grace“? Anyone scene? ideas for last performance?

2. Concentration counting                                                                            1-10 5 min

3. Imitation Others 10 min
Imitation always a good tool
-Mirror Exercise
-Imitate the others in the circle

3. Cross the circle with the body 15 min


4. Qi Gong 5 min


5. add inner movements:                                                                               10 min
Pre-Exercise: Falling / hover floating:
You can connect this both to your gesture
Exercise with “Autumn leaves” 
Singing the song in the circle change sinking with hover every person
A director ones told me. Think of something, even if it's Sauerkraut, but think of one thing
Would you say to this gesture more sad or happy
Like a puppet on a string

Ballade: Funny Valentine

Swing: Sunny side of the Street 


6. Song the own song with gesture                                                                      40min

Sing the song, say the lyrics
What is your intention with the song or what are the lyrics telling you?
active verb - Gesture - what feeling appears in you?
Doing gesture and fell, whats happen with you, say the lyrics with this feeling

add Color

soft
cold
pleading (flehend)
scared
happy
loving
slowly
perfidious (heimtükisch)
lazy
careful
hectic
tender
angry
naive


Homework: copy your star from the movements exactly as you can. 5 min
Try to remember and go deep into it, can you find a gesture to it?



Donnerstag, 3. Oktober 2019

Nachbesprechung 1. Workshop

CECHOV WORKSHOP 1

So ich habe mir nochmal das video des Workshops angesehen und versuche aus der Erinnerung aufzuschreiben was ich wichtig empfand. Ich werde jede Übung reflektieren und durchgehen.

Allgemeiner Eindruck:
Eigentlich war ich sehr zufrieden und glücklich nach dem Workshop. Mir macht es wirklich Spaß weil ich merke, dass sie Inhalte bei meinen Teilnehmern auch was auslösen.
Was vor allem gut war sich über sie Struktur des Workshops einen Überblick zu verschaffen und zu ordnen, welches Thema nehme ich als erstes, sodass es logisch aufeinander aufbaut.
Ich empfand es bei lesen der Bücher wirklich schwer wie man da ein logischen Anfang macht.
Meine Überlegung war auch die verschiedenen Techniken farbig zu markieren und ein Bild zu machen (Schautafel) in dem man die verschiedenen Techniken sieht für was man sie nutzen kann. Aber vielleicht ist das dann ein späterer Punkt.
Mein Englisch ist nur leider eine Katastrophe und ich muss mir mir einfach noch mal die einschlägigen Worte vorher nochmal genau Übersetzten und parat haben, vor allem auch wie man es schreibt (peinlich) also der Punkt ist auf jeden Fall verbesserungswürdig.
Was ich auch gut fand ist, das die Teilnehmer denke ich Spaß hatten (ein wichtiger Aspekt) und auch den Sinn dieser Übungen zumindest erahnt haben.

Übungen:
Schwisch
Immer wieder eine gute Übung! Für Körper, Sprach Koordination, für Sendung, für Rhythmusgefühl, für Spontanität, Reaktionsfähigkeit. Mir fiel auf, dass sie Körper-Sprach Verbindung bei vielen noch nicht so ausgeprägt war. Also die Bewegung war nicht an den Körper angeschlossen. Ich denke da sollte ich weiter dranbleiben. Auch mutiger zu sein sich was zu trauen...Wir sind zu gut erzogen. :) Das wurde mir auch in der Schauspielschule immer wieder gesagt. Aber was mir auffiel die Teilnehmer haben sich in die Augen geschaut, das ist oft nicht der Fall. Also den ganzen Körper einsetzten, mal ins extrem gehen um dann wieder reduzieren.

Arm Übung
Da hatte ich bedenken, das die Teilnehmer das langweilig finden und unverständlich. Aber es war gerade das Gegenteil. Sie haben es ganz ruhig und mit Verständnis gemacht. Was ich interessant fand war dass beschrieben wurde, dass es mit dem unsichtbaren Arm zu machen leichter fiel und den physischen Arm besser steuern kann. Leicht (er) finde ich ein gutes Stichwort, es ist einfacher den Arm zu heben, wenn der andere schon weiter oben ist. Sebastian sagte
" ich habe mir vorgestellt ich ich es mache im Außen statt es zu fühlen" Auch interessant, später hat er das auch noch mal gesagt. Also er ist wie rausgetreten um sich von vorne zu sehen. Eigentlich soll man das nicht nur in sich bleiben und fühlen...das werde ich weiter beobachten und für mich vielleicht beides mal ausprobieren. Ist da ein Unterschied?

Augen-Übung
Für alle war es denke ich ungewohnt sich die Augen nach hinten vorzustellen, weil man sich den Raum vielleicht nicht zu sehr vorstellen kann. Aber ich denke geht geht bei der Übung um eine geteilte Aufmerksamkeit und man sollte sich nicht zu sehr auf das versteifen, sondern Leicht angehen. Ich habe es im Kreis gemacht jeder solle die Augen in den Schulterblättern haben dann weglassen. Alle sind in ihrer Haltung zusammengesunken in eine eher natürliche Haltung. Ich merkte doch wie unsicher doch wir alle sind und könnten mutiger sein. Aber nur das am Rande. Ich empfand man konnte bei der Übung beobachten, dass die Ausstrahlung in den Augen mit den Rückenaugen zunahm und sie mehr Glanz bekamen.

Über Cechov und die Methode
Das hätte ich noch klarer und eindeutiger erzählen können. Wie gesagt die englischen Wörter müssen mir klarer sein. Mir sind eben auch so viele Dinge in den Zusammenhängen noch nicht klar, das überträgt sich dann natürlich und wirkt undeutlich. Ich hätte vielleicht auch noch näher darauf eingehen können, was kann ich von meinem "Vorbild" lernen von seinen Bewegungen und der Haltung. Gesten genau zu kopieren und Ausdruck kopieren und zu sich rüberziehen. Vielleicht sollte ich das auf einen späteren Workshop verschieben. In wie fern hilft das kopieren der Bewegung was gibt es für ein Support. Das Thema muss ich auch unbedingt nochmal anschauen!
Die Überleitung war auch nicht ganz klar. Aber dann war der Aufbau der Übungen doch ganz sinnvoll und gut wie ich ihn strukturiert habe.

Herzübung
Denke das war für viele eine wichtige Übung, weil man richtig merkt dass es da noch was anderes gibt. Was denke ich wirklich eine große Trainingssache ist, am Thema zu bleiben sich zu konzentrieren und nur die Gedanken auf das Herz zu lenken. Dazu die Imagination wieder zu aktivieren und seiner Phantasie wieder Raum zu geben um nicht auf die alten Gedanken zu kommen. Es ist schon richtig was Cechov sagt. Das sind zwei wirklich wichtige und schöne Elemente dieser Technik und die sollten eigentlich täglich trainiert werden. Ich kann mir vorstellen, es wird dann auch einfacher. Also auch hier ist die "Leichtigkeit" und der "Spaß"..."ich probier ja nur" mehr im Vordergrund. Also auch mehr Übungen in den beiden Disziplinen sind wichtig!
Eigentlich zwei Dinge die uns in unser jetzigen Zeit immer mehr verloren gehen und dadurch auch unsere Phantasie blockieren und somit auch die Kreativität,Ausstrahlung und Einzigartigkeit wie ich finde.
Was aber wirklich auffiel, dass die Teilnehmer mit der Konzentration auf's Herz sicherer in dem wurden was sie sagten, das kann natürlich auch daran liegen, dass sie es zum zweiten Mal machen sich den anderen vorzustellen. Aber trotzdem war die Körpersprache eindeutig ruhiger auch die Stimme gesetzter und die Worte geführter. Ich finde sie wirkten als wäre sie mehr bei sich und dadurch selbstbewußter. Man weiß ja im inner was man sagen will, warum sollte man das nicht wissen, also reicht es doch vollkommen sich nur auf das Herz zu konzentrieren und zu vertrauen, dass ich den richtigen Text sage. Da ist aber der Knackpunkt! Man will nicht die "KONTROLLE" abgeben. Dabei ist es doch so einfach sich nur auf eines zu konzentrieren  und zu VERTRAUEN. Vertrauen ist echt ein Stichwort und denke ich sehr wichtig in dem Kontext. Da werden wir denke ich alle daran arbeiten müssen. Denn ich habe das Gefühl das ist ein ganz wichtiger Punkt! Es kann eine auch eine große Unsicherheit sein sich nur auf eins zu konzentrieren. Aber vielleicht ist das das Geheimnis was einen weiter führt als man denkt.
Ein paar Stimmen zu der Übung:
"She seems now are used to do presentations" "he speaks more organized" "nervous Body-language, at the second time he did almost nothing, his voice was more deep and in a quality that is easier to listen to". Bei Narim fand ich es mit dem Herz auch viel klarer geordneter, geerdet und gleichmäßig vom Sprachstrom. "It felt calmer for me" Sebastian fing erst deutsch an mit dem Herz, weil es ihn vertrauter und sicherer erschien, genau wie er sich fühlte. Auch hier stellte er sich im außen wieder vor..hm also das sollte ich für mich auch wie gesagt vergleichen. Amelie sagte auch. Man nimmt sich mehr Zeit dafür zu sagen "hier bin ich!" Gibt sich mehr Raum. Von Außen war es bei Marie nicht so klar, ich stellte aber auch eine viel gelassenere Körpersprache fest, für sie innerlich war es ein großer Unterschied.

Schauspielübung Ohrfeige/Umarmung
Gut dass ich diese Übung gemacht habe, denn das hat bei der Gruppe auch für Spaß und Überraschung gesorgt, denn es war eine komplett neue Erfahrung für sie. Vor allem haben sie gesehen, dass man mit dieser Übung ganz einfach Emotionen erzeugen und halten kann. Aber gerade das halten ist nicht so einfach, weil man natürlich gerne wieder in seine "natürliche" Emotion zurück geht und gerne die erzeugte abschneidet statt dranzubleiben statt darauf zu schwimmen. Die Sätze waren zu lange, aber sonst hat es funktioniert und ich glaube das ist eine gute Übung um den Untertext verständlich zu erklären. Narim: bei mir war es auch ganz überraschend, was für eine Farbe plötzlich rauskam. Sie war wie erschreckt über die Emotion, aber in dem Moment hat sie einfach nicht nachgedacht und sich dadurch blockiert.

My funny Valentine
Interessanter Weise habe alle das stärkste Wort in dem Song gefunden "You make me smile" als aktives Verb. Da war ich doch sehr glücklich. Doch wie genau stellt man das da. Es ist auf jeden Fall eine Bewegung die hoch geht. Wir haben die Mundlinie des Lächelns nachempfunden. Bei der physischen Runde waren alle noch etwas unsicher (wahrscheinlich zu blamieren..zu anständig). Ich hatte trotzdem das Gefühl, dass sie Geste Stärke gab. Bei der unsichtbaren Geste war alles weicher und geführter und die Stimme war sehr klar. Ich glaube es ist nur wichtig immer wieder rein zu kommen und die Geste nicht zu vergessen. Aber fürs erste bin ich zufrieden. Ich denke in den Einzelsongs kann man da noch näher drauf eingehen.


Die Frag ist gerade für mich. Wie entwickelt sich die Geste weiter, bleibt sie starr? Cechov meint gerade diese gerade Form, gibt einem wieder Freiheit. Nur die Konzentration auf das Eine. Da sind wir wieder beim Vertrauen, dass man (ich) das für zu wenig empfindet. Hm also also Schauspieler versteh ich das weil man die Emotion braucht. Aber als Sänger ist die Emotion ja schon da durch den Text. Also geht es doch viel mehr auch darum, warum singe ich diesen Song, was will ich damit sagen und die Emotion ist ein Beiprodukt. Das will ich auf jeden Fall bei nächsten Workshop näher betrachten. Also Vertrauen ist wichtig...vielleicht sollte ich auch noch eine Übung dafür machen. Aber erst mal soweit.

Benjamin Schneider Duo. 2.0 17.12.2019

Was ist mein Ziel Unser Ziel ist es heute am Song "Corcovado zu arbeiten". Wie bekommen wir diese Interpretation interessant und ...